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Sim­ply Digi­tal: So gelingt die digi­tale Trans­for­ma­tion in Ihrem Unternehmen

Digitale Transformation
Simply Digital: Digitalisierung und digitale Transformation einfach erklärt - Teil 2: Erfolgreiche digitale Transformation

Erfolg­rei­che Umset­zung der digi­ta­len Transformation

Zusam­men­fas­sung:

Eine erfolg­rei­che digi­tale Trans­for­ma­tion ver­än­dert das Den­ken und Han­del eines gesam­ten Unter­neh­mens grund­le­gend und beein­flusst dabei die 5 Berei­che Kun­den­er­leb­nis, Geschäfts­mo­dell, ope­ra­tive Pro­zesse, Effi­zi­enz und Unternehmenskultur.

In dem Sie die 4 Schritte Ana­lyse, Aus­rich­tung, Umset­zung und Eva­lua­tion & Anpas­sung anwen­den, stel­len Sie sicher, dass die digi­tale Trans­for­ma­tion geplant, struk­tu­riert und erfolg­reich abläuft.

Lese­zeit: 6 Minuten

Inhalts­ver­zeich­nis

Die 4 Schritte zu einer erfolg­rei­chen digi­ta­len Transformation:

In der heu­ti­gen VUCA*-Welt, die von Unbe­stän­dig­keit, Unsi­cher­heit, Kom­ple­xi­tät und Mehr­deu­tig­keit geprägt ist, ist die digi­tale Trans­for­ma­tion ein not­wen­di­ges Ele­ment jedes Unter­neh­mens, das sich am Markt durch­set­zen will und eine hohe Kun­den­zu­frie­den­heit kre­ieren möchte. Dabei setzt die digi­tale Stra­te­gie bei den 5 Berei­chen Kun­den­er­leb­nis, Geschäfts­mo­dell, ope­ra­tive Pro­zesse, Effi­zi­enz und Unter­neh­mens­kul­tur an, die so grund­le­gend ver­än­dert wer­den, dass das Den­ken und Han­deln im Unter­neh­men auf eine erfolg­rei­che digi­tale Zukunft aus­ge­legt sind.

Eine aus­führ­li­che Beschrei­bung der Her­aus­for­de­run­gen der heu­ti­gen Zeit, die durch die digi­tale Trans­for­ma­tion beho­ben wer­den kön­nen, sowie klare Defi­ni­tio­nen von digi­ta­ler Trans­for­ma­tion, Digi­ta­li­sie­rung (Digi­tiz­a­tion und Digi­ta­liz­a­tion) und Auto­ma­ti­sie­rung befin­den sich in Teil 1 der Serie „Sim­ply Digital“.

Die Vor­teile der digi­ta­len Trans­for­ma­tion lie­gen somit auf der Hand, aber wie wird eine erfolg­rei­che digi­tale Trans­for­ma­tion durch­ge­führt, mit der die Unter­neh­mens­ziele erreicht wer­den? Wie in vie­len Pro­jek­ten unter­teilt sich die Vor­ge­hens­weise der digi­ta­len Trans­for­ma­tion in die 4 Schritte Ana­lyse, Aus­rich­tung, Umset­zung und Eva­lua­tion & Anpas­sung.

Schritt 1: Analyse

Zunächst muss sich ein Unter­neh­men einen Über­blick über die aktu­elle Lage ver­schaf­fen. Ein digi­ta­ler Gesund­heits­check, bei dem die Ist-Situa­­tion des Unter­neh­mens ana­ly­siert wird, gibt Klar­heit dar­über, in wel­cher Stufe (Digi­tiz­a­tion, Digi­ta­liz­a­tion, Auto­ma­ti­sie­rung oder digi­tale Trans­for­ma­tion) sich das Unter­neh­men befin­det. Mit die­ser Ist-Ana­­lyse als Grund­stein kann das wei­tere Vor­ge­hen für die digi­tale Trans­for­ma­tion geplant werden.

Schritt 2: Ausrichtung

Das zen­trale Ele­ment der Aus­rich­tung ist die Ent­wick­lung einer Digi­tal­stra­te­gie. Diese muss im Ein­klang mit der Unter­neh­mens­vi­sion ste­hen und die digi­tale Zukunft des Unter­neh­mens klar her­aus­stel­len. Bevor die Digi­tal­stra­te­gie ent­wi­ckelt wer­den kann, muss das Unter­neh­men zunächst ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis der Begriffe „Digi­ta­li­sie­rung“ und „digi­tale Trans­for­ma­tion“ eta­blie­ren. Dem­nach sollte eine gemein­same Defi­ni­tion von Digi­ta­li­sie­rung und digi­ta­ler Trans­for­ma­tion im Unter­neh­men erstellt wer­den, die für alle Mit­ar­bei­ten­den ver­ständ­lich und nach­voll­zieh­bar ist. Erst wenn ein ein­heit­li­ches Begriffs­ver­ständ­nis exis­tiert, kann ein effi­zi­en­ter Aus­tausch auf Augen­höhe statt­fin­den und eine Digi­tal­stra­te­gie ent­wi­ckelt werden.

Die Digi­tal­stra­te­gie ent­hält die digi­ta­len Lösun­gen und Pro­jekte, die die Errei­chung der Unter­neh­mens­ziele ermög­li­chen. Sie ist somit eng mit der Unter­neh­mens­stra­te­gie ver­knüpft, da in der Digi­tal­stra­te­gie die Vor­ge­hens­wei­sen fest­ge­legt sind, die zum nach­hal­ti­gen Erfolg des Unter­neh­mens bei­tra­gen. Da sich die Digi­tal­stra­te­gie quer über das gesamte Unter­neh­men erstreckt und funk­ti­ons­über­grei­fend wirkt, müs­sen alle Unter­neh­mens­be­rei­che eng mit­ein­an­der zusam­men­ar­bei­ten und bei der Erstel­lung der Digi­tal­stra­te­gie invol­viert werden.

Folg­lich ist die Digi­tal­stra­te­gie immer ein Teil der gesam­ten Unter­neh­mens­stra­te­gie und steht somit im Ein­klang mit der Mis­sion und den Zie­len des Unternehmens.

Eine voll­stän­dige Digi­tal­stra­te­gie ent­hält fol­gende Elemente:

✅ Aus­wahl und Bewer­tung pas­sen­der Technologien
✅ Finanzplanung
✅ Kommunikationsstrategie
✅ Per­­so­­nal­en­t­­wick­­lungs- und Recruiting-Strategie
✅ Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur mit kla­ren Rol­len und Verantwortlichkeiten
✅ Koope­ra­tio­nen und externe Partner

Schritt 3: Umsetzung

Mit der gemein­sa­men Eini­gung auf eine Digi­tal­stra­te­gie kann die Umset­zung der digi­ta­len Trans­for­ma­tion im Unter­neh­men begin­nen. Ein ers­ter Schritt ist dabei sich ein nach­hal­ti­ges Netz­werk an inter­nen und exter­nen Talen­ten auf­zu­bauen, wel­ches die not­wen­di­gen digi­ta­len Kom­pe­ten­zen besitzt, um die (digi­ta­len) Unter­neh­mens­ziele zu errei­chen. Dazu zählen

  • eine umfas­sende Per­so­nal­ent­wick­lung, die Mit­ar­bei­tende in ihrer digi­ta­len Denk- und Arbeits­weise befähigt,
  • eine nach­hal­tige Recrui­­t­ing-Stra­­te­­gie, die neue Talente und Erfah­run­gen ins Unter­neh­men bringt und
  • die gezielte Suche nach sinn­vol­len Koope­ra­tio­nen und exter­nen Part­nern, die die Kom­pe­ten­zen des eige­nen Unter­neh­mens ergänzen.

Ein sol­ches Netz­werk berei­tet Unter­neh­men auf glo­bale Ver­än­de­run­gen und dis­rup­tive tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen vor, wodurch eine agile Anpas­sung an neue Umstände mög­lich ist.

Wei­ter­hin muss die gesamte Unter­neh­mens­struk­tur und Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur in Hin­sicht auf digi­tale Akti­vi­tä­ten ange­passt wer­den. So müssen

  • Rol­len und Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Unter­neh­men klar defi­niert wer­den, um eine schnelle und effi­zi­ente Ent­schei­dungs­fin­dung sicher­zu­stel­len sowie
  • Change- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zepte anhand einer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie geschaf­fen wer­den, die offen und trans­pa­rent über den Fort­schritt der digi­ta­len Trans­for­ma­tion berichten.

Vor allem dem Aspekt des Change-Mana­ge­­ments müs­sen hier­bei aus­rei­chend Res­sour­cen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Die Mit­ar­bei­ten­den sol­len an die Ver­än­de­run­gen her­an­ge­führt und beglei­tet wer­den, so dass sie durch die digi­tale Trans­for­ma­tion moti­viert sind und befä­higt wer­den, den Unter­neh­mens­er­folg aktiv mitzugestalten.

Schließ­lich muss sicher­ge­stellt wer­den, dass die Digi­tal­stra­te­gie effi­zi­ent umge­setzt wird. Dies beinhaltet

  • die Aus­wahl und Bewer­tung pas­sen­der Tech­no­lo­gien, die auf die Ziele der Digi­­tal- und Unter­neh­mens­stra­te­gie ein­zah­len und deren Sinn­haf­tig­keit für den Unter­neh­mens­er­folg sicht­bar machen sowie
  • eine rea­lis­ti­sche Finanz­pla­nung, die den Umsatz der Digi­tal­stra­te­gie ermög­licht und bereit ist, in die Zukunft des Unter­neh­mens zu investieren.

Schritt 4: Eva­lua­tion & Anpassung

Um sicher­zu­stel­len, dass die gesetz­ten Unter­neh­mens­ziele erreicht wer­den, muss die Digi­tal­stra­te­gie kon­ti­nu­ier­lich gemes­sen, aktua­li­siert und trans­pa­rent kom­mu­ni­ziert wer­den. Bei­spiele für Leis­tungs­kenn­zah­len (KPIs) und Erfolgs­fak­to­ren, die bei der Mes­sung der digi­ta­len Trans­for­ma­tion hilf­reich sind, fin­den sich in Teil 3 unse­rer Blog­se­rie “Sim­ply Digital”.

*VUCA steht für Vola­ti­lity (Unbe­stän­dig­keit), Uncer­tainty (Unsi­cher­heit), Comple­xity (Kom­ple­xi­tät) und Ambi­guity (Mehr­deu­tig­keit) und beschreibt damit die Umwelt­be­din­gun­gen, denen sich Unter­neh­men heute gegenübersehen.

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